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Zur Kontrolle des Prozessionsspinnerschädlings bietet unser Unternehmen eine umfassende Behandlung an: systematische Anwendung von adäquater Technik und verträglichen Methoden, zur Kontrolle der Schädlingspopulationen, mittels speziell auf jede Wachstumsfase des Schädlings abgestimmter Maßnahmen..

 

PINIEN-PROZESSIONSSPINNER

“Thaumetopoea pytiocampa”.
Der Pinien-Prozessionsspinner gehört zur Gattung der Schmetterlinge oder Falter, von denen mehr als 160.000 Arten bekannt sind.

 

BIOLOGIE.

Die Larven dieser Insekten verwandeln sich nach der Metamorphose in geschlechtsreife Insekten oder Imagos, die normalerweise keine Schäden an Pflanzen verursachen und sich nur von Blumennektar, verschiedenen Säften, usw., ernähren. Dabei wirken sie wie Bestäuber und ernähren sich sogar manchmal gar nicht.

Die Flügel und der Körper der erwachsenen Schmetterlinge sind mit Schuppen versehen, die sich zum Schutz vor Fressfeinden leicht lösen und ihnen gleichzeitig auch eine kryptische (Tarn-), aposematische (Warn-) Farbe, auch zum Erkennen des anderen Geschlechts, verleiht. Die Flügelspannweite kann von 1 mm bis zu 30 mm betragen.


Es gibt viele Arten von Polymorphismus, das bedeutet, Unterschiede in Form, Größe und/ oder Farbe, sowohl im Adult- als auch im Larvenstadium und in einigen Fällen können die Individuen jeder Generation unterschiedlich sein. Beispielsweise hat das Männchen oft komplexere und mehr verzweigte Antennen als das Weibchen, was - zusätzlich zum kleineren männlichen Unterleib - die Unterscheidung der Geschlechter ermöglicht.

Sie haben eine hohe Fortpflanzungsrate und die meisten Arten sind Phytophage (Pflanzenfresser);  die gefräßigen Larven verursachen oft erhebliche Schäden bis hin zur Plage. Die Fortpflanzung der Schmetterlinge, mit etwa gleichem Anteil an Männchen und Weibchen in der Population, erfolgt durch Paarung und dann über die Eiablage. Das Weibchen produziert Sexualpheromone, das sind einzigartige Düfte für jede Spezies, die - in sehr geringen Mengen ausgestoßen - die Männchen über lange Distanzen hinweg anzieht. Die Männchen produzieren auch Pheromone, die zum Zeitpunkt der Paarung funktionieren.

Nach erfolgter Eierablage entstehen daraus die Raupe, mit gleichförmiger und ausschweifender phytophager Nahrungsaufnahme, dabei ernährt sich die Larve sowohl von Bedecktsamern als auch von  Nacktsamern, und wird somit zu einem Pflanzenschädling der mediterranen Zone, wo er Nadelbäume, vor allem Kiefern und Zedern, angreift.

 

MORPHOLOGIE.

Der Schmetterling, in Mottenform, ist mit Fühlern in Form eines Kammes, der Thorax mit zahlreichen grauen Haaren und der Unterleib mit großen und grauen Schuppen versehen.
Die hinteren Flügel sind weißlich und haben einen dunklen Fleck auf dem Rücken.

 

LEBENSZYKLUS

Der Lebenszyklus der Prozessionsspinner durchläuft 5 verschiedene Phasen

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Weibliche Schmetterlinge sind verantwortlich für die Eierablage, dabei legen sie zwischen 120 und 300 auf einmal in den Nadeln, die sie mittels olfaktorischer und taktiler Reize auswählen, ab.


Die Ablage der Eier erfolgt geordnet, wobei es zur Bildung einer röhrenförmigen Hülle gelblicher Färbung durch eine spiralförmige Bewegung von innen nach außen, um die Nadeln herum, kommt. Die Raupen entstehen 30 oder 40 Tage nach der Eierablage, sie haben ein Gruppengefüge und bauen sehr dünne Seidennester.

Im ersten, zweiten und dritten Stadium, ernähren sie sich von den Nadeln der Bäume. In diesen Stadien fangen sie an die typischen Gespinste an den seitlichen und sonnigeren Ästen zu bauen. Die Dauer des vierten Stadium ist unterschiedlich und dauert von einem Monat in warmen Gebieten bis hin zum ganzen Winter in kälteren Gebieten.

Der Wechsel ins fünfte und letzte Stadium erfolgt zu Beginn des Frühlings. Die Ernährung der Raupen ist in diesem Stadium sehr intensiv, wobei sie die Pinienbäume komplett entnadeln können. Diese Phase endet damit, dass die Raupen die Bäume verlassen und dabei die typischen “Prozessionen” bilden, um in adäquate Bereiche des Waldbodens zu gelangen; in milden oder kalten Regionen sind dies Waldesränder oder Lichtungen. Im Sommer, von Ende Juli bis Ende September, verwandelt sich ein Teil der Raupen in Schmetterlinge, somit beginnt der Reproduktionszyklus.


SCHÄDEN.                           

Auf Mallorca wird hauptsächlich der mediterrane Pinienbaum behandelt – Aleppo-Kiefer  (Pinus halepensis Mill.)- obwohl alle Arten von Kiefern betroffen sind.

Die Entnadelung findet hauptsächlich im Herbst und im Winter statt. Der Baum sprießt erneut im Frühling, und stirbt selten durch den Angriff der Prozessionsspinner, dennoch wird seine Entwicklung stark gestört und zukünftige Infektionen durch weitere Attacken werden erleichtert.
Ein anderes Problem, das durch den Prozessionsspinner verursacht wird, sind die Beschwerden - Allergien und Nesselfieber – die beim Menschen ausgelöst werden können, wenn sie Pinien fällen, Pinienkerne aufsammeln oder sich in Erholungsgebieten mit Pinienwuchs aufhalten. Die Raupen sind mit Brennhaaren versehen, die in der Luft schweben und sich verteilen, was zu Haut-, Augen- und Nasenreizungen führen kann, dabei muss kein direkter Kontaktmit ihnen entstehen.

 

UMFASSENDE BEHANDLUNG. KONTROLLMETHODEN

Pheromon-Fallen
Der Prozessionszyklus beginnt im Juli-August mit der Eierablage der Schmetterlinge. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diesen Zyklus bereits im Juni mit der Platzierung der Pheromon-Fallen für die Männchen zu kontrollieren.
Die Kontrolle der Säcke, die spätere Zählung und die Erhebung der Populationen an markierten Stellen, erlauben uns die Berechnung der Flugkurve und der Bevölkerungsstärke, wodurch wir die Gebiete, die womöglich eher von den Prozessionsspinnern heimgesucht werden, eingrenzen oder den Schlupfzeitpunkt der Raupen besser voraussehen können.

Hinweis: Alle von uns verwendeten Produkte sind komplett biologisch und umweltverträglich

 

BEHANDLUNG MIT MIKROBIOLOGISCHEN INSEKTIZIDEN.

Zwischen Oktober und November schlüpfen die ersten Raupen. Daher kann man Anfang Oktober mit der Behandlung durch Besprühen mit biologischen Produkten beginnen.
Die Anwendung beginnt, je nach Wetterlage und Zyklus, im Oktober. Zu diesem Zeitpunkt wird der Prozessionsspinner in seinen späten Larvenstadien mit Kombinationen des Bacillus thuringiensis der Sorte  Kurstaki (32 Millionen IE/g.) angegriffen.

Produkt
Das benutzte Produkt wirkt, ausschließlich durch Einnahme, spezifisch auf die Schmetterlingslarven. Wenige Stunden nach der Einnahme des Insektizids, hören die Raupen mit der Nahrungsaufnahme auf und verursachen keine Schäden mehr an der Pflanze.
Die meisten Raupen sterben 24 bis 72 Stunden später. Das Ziel der Behandlung ist etwa 80%  Larvensterblichkeit zu erreichen


BEHANDLUNG MIT WACHSTUMSHEMMERN

Die Wachstumshemmer, oder biorationale Insektizide, stören einige Elementarprozesse der  Insekten. In der Regel verursachen sie eine Unterbrechung in der Häutung der Raupen.
Die Behandlung beginnt in den ersten Larvenstadien, da - obwohl das Insektizid nicht zum sofortigen Tod führt - die für die Häutung erforderliche Zeit verringert wird und so die Schäden, die sie in in fortgeschrittenen Stadien verursachen können, vermieden werden. Falls erforderlich, wird diese zweite Behandlung, für fortgeschrittene Larvenstadien, zwischen November und Dezember durchgeführt, je nach Wetterlage und Kontrolle der Pinienbäume.

Produkt

Zu diesem Zeitpunkt wird der Prozessionsspinner  mit einem chemischen Produkt, dem Diflubenzuron, angegriffen; er verhindert die Entwicklung der Larven, da sie dann nicht mehr fähig sind, das in diesem Larven-Stadium zur Häutung notwendige Chitin zu synthetisieren. Das Insektizid der Gruppe der Benzoylharnstoffe, wirkt über die Einnahme ausschließlich auf die Insekten, die forstschädigend agieren und ist eines der Produkte, die von der Internationalen Organisation zur Biologischen Bekämpfung für die erweiterte Waldschädlingskontrolle empfohlen wird.

Zielsetzung
Ziel der Behandlung mit Wachstumshemmstoff ist die Ausrottung der Prozessionsspinner-Larven voranzutreiben.

 

ÜBERWACHUNGS- UND KONTROLLPROGRAMM

Bei jedem Kunden wird, gebietsabhängig, eine Nachkontrolle der Gespinste durch mechanische Entfernung und spezifische Behandlung der schwer für Insektizide zugänglichen Kokons durchgeführt.
In dieser Phase werden verbleibende  Gespinste durch mechanische Anwendung oder Verwendung eines chemischen Insektizids -am gebräuchlichsten ist Cypermethrin - beseitigt.

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